Die Diskussion über eine eventuelle gesundheitsschädliche Wirkung wurde sehr erhitzt und kontrovers geführt und führte bei den Patienten zu erheblicher Verunsicherung. Da es mittlerweile auch sichere und ästhetisch anspruchsvollere Materialien gibt, haben wir uns entschlossen in unserer Praxis Amalgam  nur noch auf Wunsch zu verwenden.



Hochwertige plastische Füllungen (Composites)
Plastische Kunststofffüllungen bestehen aus einem Kunststoffgerüst, in das bis zu 80% Füllkörper eingelagert sind. Da bereits kleinste Fehler zu Qualitätsverlusten führen, ist eine sehr aufwendige Verarbeitung gefordert. Der entsprechende Zahn wird mit einer Säure vorbehandelt, um die Oberfläche zu vergrößern und somit eine bessere Haftung zu erzielen. Zusätzlich werden chemische Haftvermittler aufgetragen, die zu einer weiteren Verbesserung der Verbindung Zahn/Füllungsmaterial beitragen. Das Material wird in kleinen Portionen eingefüllt, der Zahnform angepasst und schichtweise mit blauem Licht gehärtet. Während des gesamten Vorgangs darf der Zahn nicht mehr mit Speichel in Kontakt kommen.
Diese aufwendige Verarbeitungsweise führt zu einem sehr guten ästhetischen Ergebnis und einer Haltbarkeit, die etwa der des Amalgams entspricht.

Von der Ästhetik sind diese Restaurationen unübertroffen. Farbe und Form der Kaufläche sind vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden. Schon während einer Sitzung ist der entsprechende Zahn vollkommen wiederhergestellt. Auch große Löcher können mit diesem Material gefüllt werden, denn es ist ähnlich hart und widerstandsfähig wie der natürliche Zahnschmelz. Allerdings beschränkt sich im Seitenzahngebiet die Haltbarkeit aufgrund der Materialeigenschaften auf ungefähr 6-7 Jahre.

Keramikinlays
Sollten mehrere Flächen eines Zahnes ersetzt werden müssen, sind Keramikinlays das Mittel der Wahl. Für diese ästhetisch sehr ansprechenden Inlays muß der vorpräparierte Zahn abfotografiert oder abgeformt werden.
Sollten sie sich nicht für Cerec sondern für eine laborgefertigte Vorgehensweise entscheiden, wird im Anschluß im Dentallabor das Keramikinlay auf einem Meistermodell des Zahnes hergestellt. Dieser Vorgang dauert, je nach Anzahl der Inlays, ca. ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit wird der Zahn mit einem Provisorium versorgt.

Eingesetzt wird das Inlay mit einem hochwertigen Material, das im wesentlichen aus Keramik gefülltem Kunststoff besteht. Hier wird der Zahn mit Säure und Haftvermittlern vorbehandelt. Das Ergebnis ist von hervorragender Ästhetik.

     
     

     
     


Zweizeitige Füllungen
Diese Füllungen werden in der ersten Sitzung vom Behandler vorbereitet, in einem Zwischenschritt in einem Labor angefertigt und dann in einer abschließenden Sitzung endgültig eingefügt.

Keramikinlays - Labor gefertigt
Sollten mehrere Flächen eines Zahnes ersetzt werden müssen, sind Keramikinlays das Mittel der Wahl. Für diese ästhetisch sehr ansprechenden Inlays muß der vorpräparierte Zahn abgeformt werden. Im Anschluß wird im Dentallabor das Keramikinlay auf einem Meistermodell des Zahnes hergestellt. Dieser Vorgang dauert, je nach Anzahl der Inlays, ca. ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit wird der Zahn mit einem Provisorium versorgt. Eingesetzt wird das Inlay mit einem hochwertigen Material, das im wesentlichen aus Keramik gefülltem Kunststoff besteht. Hier wird der Zahn mit Säure und Haftvermittlern vorbehandelt. Das Ergebnis ist von hervorragender Ästhetik, da der Zahntechniker das Inlay individuell als Einzelstück schichtet und bemalt.

 


Goldinlays
Für Goldinlays gilt bezüglich der Abdrucknahme, Herstellung im Dentallabor und Tragen von Provisorien das gleiche wie für Keramikinlays. Die Vorteile liegen in der guten Paßform und der relativ einfachen Handhabung beim Einsetzen. Goldinlays sind sehr gut verträglich und lange haltbar. Der einzige Nachteil ist die fehlende Möglichkeit der zahnfarbenen Gestaltung.

Alle Arten von Füllungen haben spezifische Vor- und Nachteile, wobei für jeden Patienten eine individuelle Lösung gefunden werden sollte. Auch Mischformen sind möglich, z.B. Keramik im vorderen und Gold im hinteren Bereich.

Zahnarztpraxis
Dr. Jürgen Tobias
 
Am Bahndamm 10
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Telefon: 07171 - 47 61
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E-Mail: praxis@zahnarzt-tobias.de
 
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